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Infraschallberechnungen völlig veraltet — Infrasound calculations totally outdated  

Credit:  Wetzlar Kurier, Juni 2017 ~~

[The Danish government has commissioned a large study of the impact of infrasound on humans and other animals, which will be published – if completed – at the end of this year or in the next. According to CDU member of parliament Hans-Jürgen Irmer, Priska Hinz (Minister of the Environment) would support the findings, and therefore it would be irresponsible to issue new permits for wind turbines until then.]

Irmer fordert Moratorium für wohnortnahe Windkraftanlagen

Das Thema Infraschall, also die negativen Auswirkungen von Schallemissionen durch Windkraftanlagen auf den Menschen, ist nach Auffassung des heimischen CDU-Landtagsabgeordneten Hans-Jürgen Irmer entschieden zu wenig berücksichtigt worden. Die bisher vorliegenden Ergebnisse lassen den Schluss zu, dass die Auswirkungen auf körperliche und seelische Unversehrtheit viel größer sind als bisher angenommen.

Nachdem es in Dänemark nach dem Neubau von Windkraftanlagen auf dem Land bei Tieren zu deutlichen Verhaltensänderungen gekommen ist, Menschen sich über Infraschall beschwerten, hat die dänische Regierung eine große Untersuchung in Auftrag gegeben, deren Ergebnisse noch nicht vorliegen, was die Auswirkung von Infraschall auf Mensch und Tier angeht. Möglicherweise werden die Ergebnisse Ende dieses oder im Laufe des nächsten Jahres veröffentlicht, sofern man mit der Untersuchung abgeschlossen hat.

Die hessische Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) habe auf eine parlamentarische Anfrage von ihm, so Irmer, bezüglich Infraschall mitgeteilt, dass nach Einschätzung des Umweltbundesamtes die derzeit vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Infraschall einer Nutzung der Windenergie nicht entgegenstehen würden. Für ihn sei eine Einschätzung aber keine wissenschaftlich nachprüfbare Erkenntnis, sondern dürfte eher unter dem Aspekt einer interessensgeleiteten Darstellung stehen. Es sei im Übrigen auch für ihn ein Widerspruch. Auf der einen Seite habe man in Deutschland über das sogenannte Fracking diskutiert, die Förderung von Erdöl aus Schiefer, und Fracking-Methoden mit der Begründung abgelehnt, dass es theoretisch möglich sei, dass das Grundwasser durch diese Abbaumaßnahme gefährdet werden könnte. Allein diese theoretische Möglichkeit habe in Deutschland dazu geführt, dass es kein Fracking gebe.

Im Bereich der Windkraft sei man da „weiter“. Man wisse, dass es Infraschall gebe, wisse aber noch vergleichsweise wenig über die negativen Belastungen auf den Menschen. Von daher würde es erst recht Sinn machen, hier abzuwarten, bis von allen Seiten anerkannte wissenschaftliche Ergebnisse vorliegen. Es gehe schließlich um die Gesundheit des Menschen und dies sei nun einmal das höchste Gut.

„Uraltberechnungen“

Auf die parlamentarische Frage, aus welchem Jahr die Berechnungen stammen und auf welche Windenergieanlagen/ Typen und in welcher Höhe diese ausgelegt seien, teilte die Ministerin mit, dass die bei der Messung und Berechnung verwendeten Regelungswerke im Bereich der Technischen Anleitung (TA) Lärm aus 1998 stammten, die Überprüfung nach DIN 45680 aus 1997. Hier gebe es einen Entwurf (!) von 2013, aber nicht verabschiedet. Die Bewertung nach ISO 7196 stamme aus dem Jahr 1995 und die Überprüfung nach DIN E ISO 9613/2 aus 1999. Letztere gehe im Übrigen, so die Ministerin, von Schallquellen mit einer maximalen Höhe von 30 Metern aus.

Da die derzeit errichteten Windenergieanlagen Nabenhöhen von bis zu 130 Meter erreichen, würden die Hinweise zum Schallemissionsschutz aktuell überarbeitet. Mit einer Veröffentlichung, so die Ministerin, sei im 2. Halbjahr 2017 zu rechnen. „Aus meiner Sicht ist es unverantwortlich, Genehmigungen zu erteilen“, so Irmer, „wenn man nicht weiß, was aus den Infraschallquellen herauskommt“.

Source:  Wetzlar Kurier, Juni 2017

This article is the work of the source indicated. Any opinions expressed in it are not necessarily those of National Wind Watch.

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