[ exact phrase in "" • ~10 sec • results by date ]

[ Google-powered • results by relevance ]


LOCATION/TYPE

News Home
Archive
RSS

Subscribe to RSS feed

Add NWW headlines to your site (click here)

Sign up for daily updates

Keep Wind Watch online and independent!

Donate $10

Donate $5

Selected Documents

All Documents

Research Links

Alerts

Press Releases

FAQs

Publications & Products

Photos & Graphics

Videos

Allied Groups

Windenergie: Rückbauwelle rollt auf Deutschland zu  

Credit:  Hinrich Neumann | 14.05.2018 | www.topagrar.com ~~

Ungefähr 28.000 Windräder drehen sich unter dem deutschen Himmel – ein Großteil davon schon seit Ende der neunziger Jahre. Aktuell steht die Windbranche vor großen Herausforderungen: Mit dem Auslaufen des Förderanspruchs nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) nach 20 Jahren müssen die Betreiber entscheiden, ob diese Alt-Anlagen stillgelegt, zurückgebaut, erneuert oder in bisherigem Umfang weiterbetrieben werden können. Nach heutigem Stand werden davon bundesweit rund vier Gigawatt Anlagenleistung betroffen sein, schätzt das Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH). Künftig fallen pro Jahr im Schnitt weitere 2,4 Gigawatt aus der EEG-Förderung. 


Weiterbetrieb nicht immer möglich

Nicht in jedem Fall können die Betreiber Bestandsanlagen durch modernere und leistungsfähigere Anlagen ersetzen (Repowering). Häufig sprechen baurechtliche Gründe dagegen und auch die Wirtschaftlichkeit muss bei jedem Projekt neu geprüft werden.

Entscheiden sich die Betreiber dazu, Anlagen stillzulegen, stellt sich die Frage, wie die Anlagenkomponenten wieder zu verwerten sind. Im Fokus stehen dabei die Fragen, wie Standards zum umweltverträglichen Recycling von Windenergieanlagen aussehen sollten, welchen stofflichen Verwertungsanteil modernes Verbundstoff-Recycling anstreben muss und welche Verfahren zur stofflichen Verwertung der Anlagenkomponenten kostendeckend betrieben werden können. „Dabei ist wichtig, effiziente Nachnutzungs- und Recyclingstrategien für die Windenergieanlage und ihre Komponenten zu erforschen, denn die Rückbauwelle rollt auf uns zu, mit bis zu 4500 Anlagen die allein im Jahre 2020 aus der EEG Förderung fallen und aus wirtschaftlichen Gründen zurückgebaut werden müssen“, sagt Martin Westbomke, Projektingenieur am IPH.


Forschungsprojekt zur Wiederverwertung

Wie neue Strategien für den Rückbau von Windenergieanlagen aussehen können, erforscht das IPH im Projekt „DemoNetXXL – Demontagenetzwerke für XXL-Produkte“ und entwickelt konkrete Handlungsempfehlungen für den Rückbauprozess. Die Forscher gehen unter anderem der Frage nach, wie weit die Windkraftanlagen bereits vor Ort in ihre Einzelteile zerlegt werden müssen und welche Schritte im Demontagezentrum erledigt werden können. Hier suchen die Forscher nach dem goldenen Mittelweg.


Windenergieanlagenrecycling könnte daher ein bedeutender Beitrag zur Rückgewinnung wertvoller Ressourcen und damit zur Ressourceneffizienz sein – nicht nur in Deutschland, sondern auch auf europäischer Ebene. „Auch der Gesetzgeber wird auf die Repowering- und Rückbauwelle reagieren müssen, damit bessere Steuerungs- und Kontrollinstrumente anstelle der reinen Kostenoptimierung treten“, weiß Dr. Markus Binding, Geschäftsführer vom Veolia Umweltservice in der Region West, und ergänzt: „Mit konsequentem Recycling können wir die Energiewende in Deutschland noch ökologischer gestalten.“

Source:  Hinrich Neumann | 14.05.2018 | www.topagrar.com

This article is the work of the source indicated. Any opinions expressed in it are not necessarily those of National Wind Watch.

Wind Watch relies entirely
on User Funding
Donate $5 PayPal Donate

Share:


News Watch Home

Get the Facts Follow Wind Watch on Twitter

Wind Watch on Facebook

Share

CONTACT DONATE PRIVACY ABOUT SEARCH
© National Wind Watch, Inc.
Use of copyrighted material adheres to Fair Use.
"Wind Watch" is a registered trademark.
Share

Wind Watch on Facebook

Follow Wind Watch on Twitter