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Windpark zerstört heile Welt von Hase Löffel  

Credit:  Hermann Kück kritisiert in „Horch, die Tiere erzählen“ dramatische Veränderungen in Natur | von Marco Seng | Nordwest Zeitung | 04.07.2016 | www.nwzonline.de ~~

Wenn Tiere flüchten: Der Windpark verändert nicht nur für Hase Löffel das Leben.     Bild: Heinz Glaasker

Wenn Tiere flüchten: Der Windpark verändert nicht nur für Hase Löffel das Leben.
Bild: Heinz Glaasker

[Children’s book: Windpark destroyed perfect world of Löffel the Hare.]

Lunestedt/Oldenburg Als eines Tages ein Windpark auf seiner Wiese gebaut wird, zerbricht die heile Welt von Löffel, dem Hasen aus dem Reithornsmoor. „Da standen 14 mächtige Monster-Riesen und bewegten jeder mit lauten Zischen ihre drei Arme, die jeder 50 Meter lang waren. Bis weit in den Himmel reichten die Arme und die Vögel, die hier vorher gewohnt hatten, verließen fluchtartig ihre Heimat.“ Der Kiebitz, der Brachvogel, der Habicht und der Rotmilan. Auch für Willi Hamster und seine Familie gibt es keine andere Wahl. Während sie Winterschlaf hielt, hat sich ihre kleine Welt verändert. Das die Nahrung sichernde Kornfeld ist zu einem Maisfeld geworden. „Wir ziehen weg“, beschließen die Hamster.

Zwei Geschichten aus dem neuen Kinderbuch „Horch, die Tiere erzählen“ von Hermann Kück mit Zeichnungen von Heinz Glaasker. „Wahre Geschichten unserer heimischen Wildtiere – von Ureinwohnern, Heimkehrern und Flüchtlingen.“ Niedlich verpackt, hübsch illustriert, aber mit bitterernstem Hintergrund. Hermann Kück, Jahrgang 1947, berichtet von den dramatischen Veränderungen in unserer Natur und Landwirtschaft. Und das alles aus der Sicht der Tiere. „Sie erzählen, wie die Natur sich verändert und ihre Lebensräume verloren gehen“, erklärt der Autor aus Lunestedt im Kreis Cuxhaven. Kück ist Jäger und Naturschützer, Wolfsberater und Fischotterexperte, und er weiß, wovon er spricht. Seit den 1970er Jahren nimmt er gravierende Veränderungen in der ländlichen Kulturlandschaft wahr – und damit auch Verluste für die heimische Tierwelt.

Der Autor versteht sein Buch als Kritik am bestehenden System; alles kindgerecht formuliert. „Zum Vorlesen und Diskutieren“, sagt Kück. Das fast 100 Seiten starke Werk ist aber nicht nur für Kindergartenkinder und Schüler gedacht, sondern auch für Erwachsene. Und es gibt ja auch die heile Welt – nicht nur im Buch. Die Biene Livonia entdeckt eine Streuobstwiese, „das Paradies, wo wunderbarer Honig von den alten Sorten der gesunden Obstbäume zu holen war“. Die Fledermaus Schlitzohr lernt mit einem Peilsender das Funken. Die Storchenfamilie kehrt zurück, weil Naturfreunde Feuchtbiotope angelegt haben.

Die Bingo-Umweltstiftung hat die Kosten für das Buch (96 Seiten, zahlreiche Zeichnungen) übernommen, so dass Kück es kostenlos an Kindergärten und Schulen und andere Interessierte abgeben kann. Informationen und Anfragen unter Telefon   04748/10 56 und unter der Mail-Adresse:

hk.for.nature@web.de

www.forum-natur-lunekring.de

Source:  Hermann Kück kritisiert in „Horch, die Tiere erzählen“ dramatische Veränderungen in Natur | von Marco Seng | Nordwest Zeitung | 04.07.2016 | www.nwzonline.de

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