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Wind turbine foundations sag | Jüchen: Windrad-Fundamente sacken ab  

Credit:  Von Christian Kandzorra | NGZ Online | 26. April 2014 | www.rp-online.de ~~

JÜCHEN Erst im Januar 2013 wurden die vier Giganten auf der rekultivierten Tagebaufläche hinter der Autobahn 540 in Betrieb genommen. Doch schon nach 16 Monaten macht sich bemerkbar, dass der Grund, auf dem sie errichtet wurden, nicht natürlich gefestigt, sondern künstlich aufgeschüttet ist: die wuchtigen Mühlen sacken ab. Zehn Zentimeter sind sie schon im Erdboden eingesunken. Das bestätigte der Betreiber RWE Innogy gegenüber unserer Zeitung.

Das Energieunternehmen betont, dass man mit einer Setzung der Anlagen gerechnet habe. “Noch halten die Absacker sich im Rahmen”, sagt Sprecherin Jagna Jera von RWE Innogy. Das Unternehmen habe gründliche Prüfungen an allen vier Anlagen durchgeführt, negative Auswirkungen auf den Betrieb soll es nicht geben. “Wir rechnen sogar mit weiteren Setzungen”, schildert Jagna Jera.

“Gut, dass sie senkrecht eingesunken sind”, sagt Bürgermeister Harald Zillikens, den die Senkung ebenfalls nicht verwundert. Die gewaltigen Windräder seien enormen Belastungen durch den Winddruck ausgesetzt. Und eine Absenkung lasse sich trotz metertiefer Spezial-Fundamente kaum vermeiden.

Die Setzungen zeigen allerdings auch, dass die Verlagerung von Windenergieparks in die rekultivierten Tagebauflächen problematisch ist. Aktuell muss sich ein wieder aufgeschütteter Boden je nach Schüttung zwischen zehn und 13 Jahren legen, damit sich das Erdreich festigt und es wieder bebaut werden kann.

Viele Bürger hatten sich auf Informationsveranstaltungen und Diskussionen immer wieder gewünscht, die von der Landesregierung für Jüchen vorgesehenen 44 Hektar für Windenergie gänzlich in die Tagebauflächen zu verschieben. “Das ist derzeit schlichtweg nicht umsetzbar. Und das vorgegebene Zeitlimit überschreiten wir eindeutig, wenn wir warten würden, bis entsprechend große Flächen wieder aufgeschüttet und gefestigt sind”, erläuterte Bürgermeister Harald Zillikens im Rahmen der jüngsten Diskussionsveranstaltung im Nikolauskloster.

Diese wurde von den CDU-Ortsverbänden Bedburdyck und Liedberg organisiert, um Bürger über den Ernst der Lage im Dycker Umland zu informieren. Denn für die Gemeinde Jüchen wird es immer schwieriger, die ausgewiesene Konzentrationsfläche vor Schloss Dyck aus den Planungen zu halten. Das Aufstellen von 192 Meter hohen Windrädern stößt dort vor allem bei Anwohnern auf heftigen Protest.

Source:  Von Christian Kandzorra | NGZ Online | 26. April 2014 | www.rp-online.de

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