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Wanderer: Angst vor Eiswurf  

Credit:  Von Max Holscher | 20.01.14 | www.hna.de ~~

[Hikers concerned about ice throw]

Kassel. Der Einschlag des Blitzes in ein Windrad im Windpark auf dem Warpel in der vergangenen Woche hat bei Dieter Hankel Fragen aufgeworfen. Wie häufig schlägt solch ein Blitz ein, der ein Rotorblatt zerstört, fragte sich der Vorsitzende des Hessisch-Waldeckischen Gebirgs- und Heimatvereins. Sei es nicht wahrscheinlicher, dass im Winter die Windenergieanlagen einfrieren und die Gefahr von Eiswurf drohe?

„Wir haben nichts gegen den Betrieb von Windrädern“, sagt Hankel. Dennoch sorgt er sich darum, ob Sportler, Wanderer und Spaziergänger vor dem Eiswurf durch Windräder sicher sind. Schließlich würden nahe der Anlagen Wanderwege entlang führen. Deshalb hat Hankel schon vor einiger Zeit eine Anfrage beim Grundstückseigentümer Hessenforst gestellt, auf dessen Gebiet die Windräder stehen.

In der Antwort von Hessen-Forst, die der HNA vorliegt, heißt es, dass die Windenergieanlage in der Söhre über eine Abschaltautomatik verfüge. Eine Gefahr durch Eiswurf würde dadurch weitestgehend minimiert, heißt es. Hessenforst hat die Flächen auf dem Warpel an Städtische Werke als Betreiber verpachtet. Deshalb seien diese für die Verkehrssicherung und damit für die Haftung zuständig, sagt Hessenforst-Sprecherin Petra Westphal.

Die Städtischen Werke bestätigte, dass die Anlagen über eine Abschaltautomatik verfügten. Diese würden eine mögliche Gewichtszunahme erkennen. „Dann schalten sie sich automatisch ab. Das ist aber selten der Fall. Zudem würden im Bereich der Windräder Schilder auf die Gefahren hinweisen.

Entwarnung gibt auch Uwe Scherbaum, Sachverständiger für Windenergieanlagen vom Ingenieurbüro „Wind-Check“. Die heutigen Anlagen, dazu gehörten auch der im Söhrewald verbauten Typ Vestas V 112, wiesen einen Eisdetektor auf, der entstehendes Eis erkennt und die Anlage stoppt, wenn Eisansatz vorhanden ist, sagt Scherbaum.

In seiner 15-jährigen Laufbahn habe er selten Eisansatz an den Flügeln der Anlagen erlebt. „Wenn wir dieses Phänomen beobachtet haben, herrschten meist Temperaturen um die null Grad und der Ansatz war eher in Form von Schnee beziehungsweise verdichteter Schneekristalle“, sagt Scherbaum.

Wurden das Eis entfernt, habe man gesehen, dass die abfallenden Teile sehr langsam zu Boden schwebten. „Eine Gefahr geht von dieser – meist auftretenden – Art von Eis meines Erachtens nicht aus“, sagt der Sachverständige.

Nur einmal habe er in Österreich erlebt, dass „echtes Eis“ an einem Turm und Rotorblättern vorhanden war – wäre dieser Eisansatz zu Boden gegangen, hätte davon eine Gefahr für eine Person geben können, wenn sie sich dort aufgehalten hätte, sagte Scherbaum.

Source:  Von Max Holscher | 20.01.14 | www.hna.de

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