[ exact phrase in "" • ~10 sec • results by date ]

[ Google-powered • results by relevance ]




LOCATION/TYPE

News Home
Archive
RSS

Subscribe to RSS feed

Add NWW headlines to your site (click here)

Sign up for daily updates

Keep Wind Watch online and independent!

Selected Documents

All Documents

Research Links

Alerts

Press Releases

FAQs

Publications & Products

Photos & Graphics

Videos

Allied Groups

Wind turbine burns up near Lahr — Fire Department powerless  

Credit:  Windrad bei Lahr brennt komplett ab - Feuerwehr machtlos | Mi, 25. September 2013 von: Manfred Dürbeck. badische-zeitung.de ~~

Foto: Christoph Breithaupt

Foto: Christoph Breithaupt

Foto: Christoph Breithaupt

Foto: Christoph Breithaupt

Foto: Christoph Breithaupt

Foto: Christoph Breithaupt

Foto: Christoph Breithaupt

Foto: Christoph Breithaupt

Foto: Christoph Breithaupt

Foto: Christoph Breithaupt

Foto: Ulrike Derndinger

Foto: Ulrike Derndinger

Foto: Klaus Fischer

Foto: Klaus Fischer

Foto: Heidi Foessel

Foto: Heidi Foessel

Ein Feuer hat eine der drei Windräder auf dem Areal Schlossbühl/Kempfenbühl oberhalb des Langenhard vollständig zerstört. Der Schaden beläuft sich nach ersten Erkenntnissen auf ein bis zwei Millionen Euro, hat Arno Markowsky, Geschäftsführer der Freiburger Ökostromgruppe bekannt gegeben.

Um 12.38 Uhr war der Alarm bei der Leitstelle eingegangen. Die Rauchsäule war weithin bis ins Rheintal zu sehen. Um seine Männer nicht in Lebensgefahr zu bringen, musste Stadtbrandmeister Thomas Happersberger auf Löscharbeiten verzichten.

Windrad bei Lahr brennt komplett ab (1:54)
Vermutlich war der Brand im Generatorhaus ausgebrochen. Die Brandursache ist noch unbekannt. Die Betreiber hatten unverzüglich Sachverständige vor Ort befordert (Fotos). Als Happersberger am Brandort eintraf, standen die Kanzel 90 Meter über dem Boden und der senkrecht nach oben stehende Rotor in Flammen. Bei einem Rotordurchmesser von 77 Metern entschied sich Happersberger, die mitten im Wald stehende Windkraftanlage weiträumig abzusperren.

500 Meter vom Brandort entfernt wurde der vom Langenhard kommende Waldweg mit einer weiß-roten Banderole abgesichert. Happersberger forderte zusätzliche Kräfte der Bereitschaftspolizei und der Polizei an, um auch im weiten Umkreis die Waldwege auf der Kuppe zwischen Lahr und Seelbach zu sichern und eventuelle Zaungäste davor abzuhalten, sich in Lebensgefahr zu begeben.

“Lieber ein brennendes Windrad als ein explodierendes Kernkraftwerk” Thomas Happersberger
Knapp eine Stunde, nachdem der Brand gemeldet worden war, knickte um 13.21 Uhr das erste Rotorblatt brennend ab. Knapp zehn Minuten später krachte es mit großem Getöse zu Boden und wirbelte eine schwarze Rauchwolke hoch. Gesundheitsgefahren durch giftige Stoffe wollte Happersberger ausschließen. Die Rotoren bestehen aus Glasfaserverbundstoffen, der Turm selbst aus Stahl.

“Wir können da nur zuschauen”, sagte er. “Ich schick’ da keinen Mann hin. Das Risiko ist unkalkulierbar. Wenn da was runter kommt, besteht in 100 Meter Umkreis Lebensgefahr durch umherfliegende Splitter.” Der Kommandant wollte nicht ausschließen, dass es in unmittelbarer Nähe des Windrads zu einem Waldbrand gekommen sein könnte. “Den löschen wir, wenn alles abgefackelt ist.”

Gegen 15.30 Uhr hatte die Polizei die Reste des Windrades von einem Hubschrauber aus kontrolliert und nach Markowskys Angaben nur noch rauchende Teile festgestellt. Dennoch, so der Geschäftsführer, könne nicht ausgeschlossen werden, dass der Brand noch einmal ausbricht und einer der verbliebenen Rotoren zu Boden stürzt. Kommandant Happersberger will die Anlage nach dem Abkühlen von Statikern untersuchen lassen, um sicherzustellen, dass bei eventuellen Witterungsumschlägen oder Starkwind keine unmittelbare Gefahr mehr ausgeht.

Seile, die von der Kanzel aus im Wind baumelten, hatten sich nach Markowskys Vermutungen aus einem Sack gelöst. Sie dienen den Monteuren dazu, bei Wartungsarbeiten Material abzuseilen.

“Lieber ein brennendes Windrad, als ein explodierendes Kernkraftwerk”, kommentierte der Stadtbrandmeister das Debakel trocken. Petra Zentgraf von der Ökostromgruppe, die die Windkraftanlage auf dem Langenhard betreibt, erklärte gegenüber der Badischen Zeitung, dass die Anlagen regelmäßig gewartet werden. Sabotage wollte sie ausschließen.

Nach Informationen der BZ wurden in Seelbach Landwirte zusammengetrommelt, um Wasser vom Litschentalbach in ihre Tanks zu füllen und mit dem Traktor zur Brandstelle zu transportieren. Möglicherweise sollten mit dem Wasser eventuelle Brandherde im Wald gelöscht werden, wenn vom Windrad nur noch das Stahlgerüst steht. Bis zum Abend war nicht bekannt, ob diese Sicherheitsvorkehrung tatsächlich nötig war.

Die Windräder waren 2005 aufgebaut worden. Damals wurde betont, dass derselbe Anlagentyp von verschiedenen Herstellern weltweit über 800 Mal errichtet worden war. Ökostrom-Prokuristin Zentgraf ist ein einziger ähnlicher Vorfall bekannt. In Norddeutschland soll ein Windrad in Brand geraten sein. Vorausgegangen waren dem Bau kontroverse Diskussionen über den Standort.

Wegen der Größe der zur Verfügung stehenden Fläche war der nur als durchschnittlich geeignet eingestuft worden. Wirtschaftlich war er, weil in unmittelbarer Nähe drei Anlagen erstellt wurden. Deren Kapazität wurde mit 6,1 Millionen Kilowattstunden beziffert – eine Menge, die ausreicht, um 2100 Haushalte mit Strom zu versorgen.

Source:  Windrad bei Lahr brennt komplett ab - Feuerwehr machtlos | Mi, 25. September 2013 von: Manfred Dürbeck. badische-zeitung.de

This article is the work of the source indicated. Any opinions expressed in it are not necessarily those of National Wind Watch.

Wind Watch relies entirely
on User Funding
Donate $5 PayPal Donate

Share:

Tags: Accidents, Photos


News Watch Home

Get the Facts Follow Wind Watch on Twitter

Wind Watch on Facebook

Share

CONTACT DONATE PRIVACY ABOUT SEARCH
© National Wind Watch, Inc.
Use of copyrighted material adheres to Fair Use.
"Wind Watch" is a registered trademark.
Share

 Follow: