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Protest gegen Windkraft  

Credit:  Autor: MARGIT HAAS | 13.04.2012 | swp.de ~~

[Protest against wind energy – Resistance against wind turbines is forming in the virgin forest. A “citizens’ initiative Stauferland” is collecting signatures – on the Internet. The group wants to remain anonymous because they fear threats.]

Im Schurwald formiert sich Widerstand gegen Windkraftanlagen. Eine “Bürgerinitiative Stauferland” sammelt Unterschriften – auch im Internet. Die Gruppe will anonym bleiben, weil sie Drohungen befürchtet.

Werden die Alb und der Schurwald mit Windkraftanlagen zugepflastert? Das befürchtet die “Bürgerinitiative Stauferland”, die sich jetzt im Schurwald gegründet hat. Die Initiatoren wollen lieber anonym bleiben, weil sie vor einigen Jahren, als sie sich schon einmal ähnlich engagiert hatten, angeblich massiv bedroht worden seien. Eins der wenigen Mitglieder, die offen zu ihrer Meinung stehen, ist Ulrich Taudte. Er war viele Jahre Vorsitzender des NABU in Göppingen. Jetzt ist er zurückgetreten, weil der Dachverband “mit Hurra die Windkraft unterstützt”, kritisiert er.

Mit ihrer Aktion, die zwischenzeitlich mit anderen Initiativen in Deutschland gut vernetzt ist, “wollen die Mitglieder auf die Möglichkeit der Mitgestaltung bei der Ausweisung von Flächen für Windkraftanlagen hinweisen.” Die sind nämlich nach Ansicht der Initiative nur bedingt gegeben. Zwar entscheiden derzeit Gemeinderäte landauf, landab, wo auf ihrer Gemarkung Windkraftanlagen überhaupt Sinn ergeben könnten. Entgegen der tatsächlichen Rechtslage seien sie der Meinung, dass, wenn entsprechende Standorte ausgewiesen sind, andere nicht mehr infrage kommen. Da der Gesetzgeber aber Windkraftanlagen privilegieren wolle, reiche es, wenn entsprechende Gutachten vorgelegt würden, wenn sich ein Landwirt und ein Investor finden. “Es gibt dann entgegen der landläufigen Meinung keine Ausschlussgebiete mehr, denn der Klimaschutz wird höherwertiger eingestuft als der Naturschutz”, stellt ein Mitglied der Initiative fest. Diese “Aushebelung des Rechts” sei wohl vielen Bürgermeistern und den meisten Gemeinderäten, die nach dem 1. Januar keinerlei Einflussmöglichkeiten auf Standorte mehr hätten, noch nicht bewusst, vermutet er. Die Kritik der Windkraftgegner richtet sich aber nicht nur gegen die Zersiedelung der Landschaft und die Zerstörung von Lebensräumen wie denen des roten Milans – der allerdings ein Ausschlusskriterium für Rotor-Standorte ist. Sie weisen auf die Gefahren hin etwa durch Generatorenbrände, “die nicht gelöscht werden können”. Und die Gruppe erinnert daran, dass “die für die Windräder benötigte seltene Erde Neodym bei der Gewinnung radioaktive Verseuchung hinterlässt”.

Neben der “dauerhaften Zerstörung der Kultur- und Tourismuslandschaft” sind es auch “Auswirkungen auf die Gesundheit von Mensch und Tier”, die die Aktivisten ins Feld führen. “Die niederfrequenten Infraschallwellen wirken kilometerweit und können Herzrhythmus- und Schlafstörungen, Depressionen und Angstzustände hervorrufen.” Seien in Deutschland Abstände zur Wohnbebauung von nur wenigen hundert Metern einzuhalten, seien dies in Großbritannien drei Kilometer, die Weltgesundheitsbehörde fordere zwei Kilometer. Zudem meint die Bürgerinitiative: “Wirtschaftliche Stromerzeugung in Baden-Württemberg, im Besonderen im Voralbgebiet, ist ohne Förderung nicht gegeben.”

Es müsse aber auch “eine vom Steuerzahler subventionierte Zweitversorgung mit konventionellen Anlagen zur Grundlastsicherung betrieben werden”. Fakt sei, dass “unwirtschaftliche Windkraftanlagen kein einziges konventionelles Kraftwerk ersetzen”. Dass das Thema forciert werde, hat nach Ansicht der Initiative einen wichtigen Grund: “Es geht um viel Geld.” Dass sich Umwelt- und Naturschutzverbände zurückhalten, erkläre sich aus der Tatsache, dass sie teilweise selbst Stromanbieter seien.

Source:  Autor: MARGIT HAAS | 13.04.2012 | swp.de

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